12. Thüringer Weinbergfest im Weingut Zahn Kaatschen am 04.09.2011

    Gerade noch beim Weinfest in Nebra zur Krönung der neuen Weinprinzessin, heute als "Grenzgänger"
    im benachbarten Thüringen unterwegs.
    Hier fand das 12. Thüringer Weinbergfest im Weindorf Kaatschen in und um dem Weingut Zahn statt.
    Ich bin so gegen 14:00 Uhr angekommen, da war im Gutshof schon volles Programm.
    Viele der Besucher waren mit Fahrrad, per Pedes, mit Kanu oder Auto angereist.
    Im Gutshof spielten gerade die "Ingenieure", das Hauptprogramm aber fand im großen Festzelt im Weinberg statt.
    Dort wurde ich von Andrè Zahn begrüßt, er hatte dort die "Geschäfte" in der Hand.
    Im Zelt spielte schon seit früh die Musik mit der Rhythmus Discothek Wolfram Stieg.
    Langsam füllte sich das Festzelt während ich mal einen Acolon verkostete - welcher mir sehr gut mundete.
    Danach bin ich umgestiegen auf meine Hausmarke - Weißburgunder, auch sehr lecker. Aber wie das so ist wenn man
    Selbstfahrer ist bin ich umgestiegen auf Wasser, was bei den Temperaturen auch nötig war.
    Samba del Sol aus Naumburg mit handgemachter Musik ohne Technik mit klaren energiegeladenen Rhythmen der Sambapercussion,
    verbreitete südlichen Flair im Festzelt.
    Ein weiterer Höhepunkt war eine Nostalgische Modenschau aus Großheringen.
    Hier waren, nicht durch Models, sondern aus Spaß und Freude durch Leute von nebenan die Sachen vorgeführt worden.
    Gesammelt wird dies alles von einer Großheringerin
    Einiges kam mir noch bekannt vor, man konnte sich gar nicht mehr vorstellen mal sowas getragen zu haben.
    Ich fand diese Modenschau sehr amüsant und lustig, wurde man doch kurz in die Vergangenheit zurück versetzt.
    Im Festzelt habe ich unter den Gästen auch Thüringens neue Weinprinzessin Anne II. entdeckt.
    Natürlich konnte ich mir ein gemeinsames Foto und Autogramm nicht entgehen lassen.
    War ich doch auch bei ihrer Krönung zum Weinfest in Bad Sulza vor zwei Wochen mit dabei.
    Jetzt kam das Mannschaftsbuttenrennen um den Wanderpokal. Acht Mannschaften waren gemeldet, zwei zogen aber zurück.
    Zum Start gingen zwei Frauenmannschaften und zwar die des MCC Camburg und der FFW Großheringen.
    Desweiteren vier Männermannschaften, MCC Camburg, FFW Reisdorf, die Kaatschener Dachse und die FFW Großheringen.
    Andrè Zahn hat dann die Regeln erläutert. Die Frauen müssen 10 Liter und die Männer 20 Liter in der Butte über ein Hindernisparcour
    bringen, in 5 Minuten und möglichst wenig Wasser verschütten. Nach dem Start war eine Bank zu überspringen,
    danach ein Glas Wein auf "ex" auszutrinken durch Reifen zu steigen, eine Latte zu unterqueren um nach einem Schlängellauf
    über eine Leiter auf einen Anhänger zu klettern um das Wasser in bereitstehende Milchkannen zu schütten.
    Hier kam es auf Zielgenauigkeit an, doch es ging recht viel daneben, so das der "Wasserstandsmesser" recht nass wurde.
    Jedesmal wurde der Wasserstand gemessen und von den je 4 Starten einer Mannschaft zusammengrechnet.
    Die Zeit haben alle geschafft, aber die Wassermenge die in den Kannen landete, war doch recht unterschiedlich.
    Spannend wurde es dann, als Andrè Zahn nebst Weinprinzessin Anne die Siegerehrung vornahm.
    Sieger bei den Frauen: der MCC Camburg mit 58 cm Wasserstand vor der FFW Großheringen mit 46 cm.
    Sieger bei den Männern: der MCC Camburg mit 138 cm, danach FFW Reisdorf mit 125 cm, den Kaatschener Dachsen mit 118 cm
    und der FFW Großheringen mit 109 cm Wasserstand.
    Ich fand das Fest sehr gelungen, vor allem die liebevolle Dekoration hat mich beindruckt.
    Leider hat das Ballonteam abgesagt, es war noch eine "Weinprobe über den Wolken" angekündigt.
    Aber egal, kurz vorm Heimweg hab ich mir bei Elvira Zahn, der ehemaligen Thüringer Weinprinzessin
    und Gebietsweinkönigin Saale - Unstrut noch ein paar Flaschen Prinzessinnenwein Anne II - ein Kerner
    und Weißburgunder mitgenommen und über die "Grenze" geschmuggelt ;-) .

Ein paar Eindrücke vom Fest

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