Weinfest in Dorndorf bei Laucha mit Buttenrennen 2014.

    Mein zweiter Besuch zum Tag der offenen Weinberge und -keller führte mich nach Dorndorf bei Laucha, zum diesjährigen Weinfest mit dem Buttenrennen.
    Am Wochenende feierte der Weinort Dorndorf sein traditionelles Weinfest nun schon in der 22. Auflage.
    Das Buttenrennen am Samstagnachmittag ist der Höhepunkt des dreitägigen Festes und weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt.
    Am Ortseingang wird man schon eingestimmt. Stehen da doch Fassböden, einmal mit Namen von ehemaligen Weinköniginnen,
    welche aus diesem Ort stammen und auch mit Hinweisen auf das jährlich hier stattfindende Weinfest.
    Auch die Wandmalerei am ehemaligen Umspannhäuschen ist sehenswert.
    Viele Teilnehmer sind alte Bekannte und gekommen waren sie alle wieder, so aus Dresden, Naumburg, die Kinder der Familie Herzer aus Roßbach und
    der Kellermeister der Winzervereinigung Knut Kiok schickte auch wieder seine Verwandten aus Berlin und Jena ins Rennen.
    Selbst die Gebietsweinkönign Anne war mit einigen ihrer Weinprinzessinnen - Lisa-Marie (Gleina), Anita (Freyburg), Susan (Bad Kösen), Anne (Jessen) und Susanne (Laucha) angereist.
    Natürlich auch um Susanne und Susan richtig anzufeuern, denn diese beiden eröffneten als erste Starterinnen das diesjährige Rennen.
    Auch der Bürgermeister von Laucha Michael Bilstein stellte zusammen mit dem Wirtschaftsamtsleiter des Burgenlandkreises Thomas Böhm (welcher damit ein Versprechen einlöste) eine Mannschaft.
    In dem Wettbewerb kommt es auf die schnellste Zeit und die noch in der Butte vorhandene Wassermenge an, denn es ist nicht so einfach das Wasser darin zu transportieren ohne das es überschwappt.
    Am Start werden für die Männer 30 Liter und die Frauen 20 Liter in die Butten gefüllt, für Kinder gibt es kleinere Butten zwischen 5 bis 15 Liter, je nach Alter und Größe.
    Der Parcour ist etwa 200 Meter lang, vom Start geht es durch den sogenannten Triumpfbogen, danach folgt eine Wippe, nach etwa der Hälfte der Strecke müssen die Erwachsenen einen Becher Wein und die Kinder einen Becher Saft leeren.
    Weiter geht es im Slalom durch einen Weinrebengang, danach gilt es letztendlich einen Anhänger zu erklimmen um den Inhalt der Butte in die entsprechnden Messbehälter umzufüllen.
    Insgesamt gingen 56 Starter ins Rennen. Doch trotz des Eifers und dem Ehrgeiz der Läufer am schnellsten zu sein und am wenigsten Wasser zu verlieren steht doch die Gaudi im Vordergrund.

Ein paar Eindrücke

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